Das Ästhetik-Diagramm ®- Farben der Essenz
Farben machen das Leben bunt – grün, gelb, weiß, multi colore oder auch grau und schwarz. Farben wirken belebend oder tot, leuchten strahlend oder schlucken Licht. Farben tauchen in Träumen auf, setzten Signale, erzeugen und beeinflussen Stimmungen, schaffen Atmosphäre. Ihre Bedeutung schwankt von Alters her je nach Kultur und Zeitepoche.
Allgemein findet man in unserem Straßenbild eine Tendenz zu Unfarben: Grau, Beige, Kitt, u.co. man will nicht auffallen. Mut zur Farbe hat etwas mit Mut zur Individualisierung zu tun – und Farbe hat etwas mit der Essenz zu tun. Jede Farbe, jede ihrer Facetten, ihre Wahrnehmung hat etwas mit den Dimensionen des eigenen Seins zu tun. Farben stehen für essenzielle Aspekte dieses Seins.
Schritt 1:
Die Farbe Weiß
Ein Mediziner ist ein „Gott in weiß.“ Im physikalischen sinn ist Weiß keine Farbe, sondern mehr als eine Farbe: Ein Prisma zerlegt farbloses Licht in rotes, orangefarbenes, gelbes, grünes, blaues und violettes Licht. Weiß ist die Summe aller Farben des Lichts. Weiß gilt als die vollkommenste aller Farben. Der heilige Geist zeigt sich als weiße Taube. Christus ist das weiße Lamm. Das weiße Einhorn ist das Symbol der Jungfrau Maria. In Indien gelten die weißen Rinder als Verkörperung des Lichts. Weiß = göttlich. Weiß wurde die Kleiderfarbe der Priester.
Weiß steht in der Essenzarbeit für Vertrauen, Zentrierung und Durchhaltevermögen, den „Vater".