Fragen zur Jahresgruppe Aufstellen

Nach der Ankündigung der Jahresgruppe sind Fragen zur Gruppe aufgetaucht. Daher nehme ich die Gelegenheit war die Gruppe und was sie von „einzelnen  Aufstelltagen“ unterscheidet zu beschreiben.

Mögliche Fragen:

  • Ich weiß gar nicht was Aufstellungen sind, kann ich mal „schnuppern“?
    Ja, am Sonntag, den 9.5. ab 10:00 Uhr. Einzelner Aufstelltag. Eignet sich hervorragend um die Aufstellarbeit kennenzulernen.
  • Was passiert eigentlich in der Jahresgruppe genau?
    Ist die Gruppe so angelegt, dass jeder an jedem Tag aufstellt?
    In dieser Gruppe gibt es verschiedene Strukturen, wie wir miteinander arbeiten.
  • Zusammensitzen in Stille
  • Sharings
  • Aufstellungen
  • Meditation

  • Im Zusammensitzen in Stille kann sich dein Thema aus der Leere entwickeln und in dir aufsteigen. Dabei werden deine konkreten Anliegen, deine Lebensumstände eingebunden in das große Ganze, in die Essenz. Du bleibst zunächst „unbeteiligter Beobachter“ und bekommst die Stille, Ruhe und den Raum, die aufsteigenden Bilder als solcher mit Distanz zu beobachten. Du (wir) greifst an dieser Stelle nicht ein, sondern nutzt die Stille, das Auftauchen und "da sein lassen " deiner Themen dazu, deine innere Haltung von Akzeptanz, dein Ja für das wie es ist, zu entwickeln, zu stärken und dem Annerkennen Raum zu geben. Entwicklung, die aus dem Raum des „Ja „geschieht kann zu entsprechendem Handeln führen. Ein Handeln im Einklang mit Akzeptanz des Lebens. Eine Hinwendung zur Liebe, eine Hinwendung zur Existenz, in der du eingebettet immer mehr Freude und Liebe in dein Leben bringen kannst. Dies gelingt je bewusster du dir deiner alten Muster bist und desto distanzierter du ihnen zusehen kannst.

 

  • Sharings sind Runden, in denen du regelmäßig die Möglichkeit hast dich mitzuteilen, deine Themen vorzutragen und auf dieser Ebene Klarheit gewinnen kannst. Im Mitteilen und Zuhören liegt eine große Möglichkeit voneinander zu lernen, sich inspirieren zu lassen, sich selber wiederzuerkennen und das Ganze in größere Zusammenhänge zu bringen.

 

  • Aufstellungen werden spontan, z.B. innerhalb eines Sharerings ausgeführt. D.h. wenn ein Thema aufsteigt und die Kraft für eine Aufstellung hat, passiert diese direkt. Manchmal ist es günstig mit einer Aufstellung zu warten, bis das Thema die richtige Kraft hat. Jede Aufstellung ist die Aufstellung von jedem. Das heißt, in den meisten Themen finden sich deine Themen oder Anteile davon wieder. Es spielt daher nur eine untergeordnete Bedeutung ob du jedes Mal dein Anliegen zur Aufstellung bringst. Vielfach ist es auch gut, quasi „second hand“ als Beobachter oder Stellvertreter involviert zu sein. So kann, muss es aber nicht sein das du jedes Mal aufstellst.

  • Meditation findet in unterschiedlicher Form statt. Immer mit dem Zusammensitzen in Stille, auch mit verschiedenen Meditationen mit Bewegung und Musik. Diese werden an passender Stelle in den Tagesprozess eingebunden. An den Abenden der Samstage findet je nach „Tagesform“ ein Abendprogramm (Meditation u.a.) statt.
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  • Kann ich /man denn so „viel“ aufstellen?
    Mit jeder Aufstellung werden neue Bewegungen in deiner Seele und im größeren Zusammenhang angeregt. Die Aufstellung wirkt ohne weiteres "Dazutun", ohne sie verstehen zu wollen, ohne etwas mit ihr anfangen oder machen zu wollen! Das Beste ist man „macht nichts“ damit, sondern lässt sie wirken. So kann es sein, dass die Wirkung einer Aufstellung sehr schnell im Alltag spürbar wird. Genauso kann es sein, dass sich zunächst keine Entwicklungen im Alltag wiederfinden. Aufstellungen sind immer auch Momentaufnahmen. Es zeigt sich das, was sich zeigen will, kann und darf. So kann es natürlich auch sein, dass sich deine Themen von Block zu Block in immer wieder neuen Facetten  zeigen, eine Aufstellung eine weitere nach sich zieht, Themen der anderen dich weiter bringen oder auf andere Art und Weise konkrete Lebenssituationen sich aufdrängen und angeschaut werden wollen. So ist jede Aufstellung neu! Das schöne an dem Gruppenprozess ist, dass die Entwicklung des Themas innerhalb der Gruppe begleitet werden kann.

 

  • Was ist anders als bei den „einzelnen Aufstelltagen“
    An den einzelnen Aufstelltagen werden konkrete Anliegen der Reihe nach aufgestellt und angeschaut.

 

  • Was passiert wenn ich mal nicht kann? Bekomme ich den Tag  ersetzt, muß ich z.B. nicht bezahlen?
    Dann kommst du beim nächsten Mal wieder. Bezahlt wird für die ganzes Jahr, auch wenn du mal nicht kannst.

 

  • Kann ich  später einsteigen?
    Wer zum ersten Termin nicht kann, kann beim zweiten Termin noch dazu kommen. Danach ist die Gruppe geschlossen.

 

  • Was passiert denn, wenn ich mit der Gruppe so gar nicht zurecht kommt oder man nicht weitermachen kann, weil man es nicht schafft, emotional oder zeitlich?
    In jeder Gruppe passiert es, dass man den ein oder anderen nicht mag. Im Laufe des Prozesses ändert sich das sehr schnell, auch in dem Maße,  in dem sich die Teilnehmer besser kennenlernen, sich mit ihren Anliegen und Themen besser verstehen und wiedererkennen. Oftmals ist eine Person, an der man sich reibt, ein Geschenk und eine Unterstützung, Dingen in dir auf den Grund gehen zu können. Solltest du das Gefühl haben es emotional nicht zu schaffen, ist es ratsam das Thema in der Gruppe oder im Einzelgespräch zur Sprache zu bringen. Die Gruppe kann hier wie ein Container Halt bieten, genauso auch ein Einzelgespräch.

 

  •  Zeiten

Sa und So. von 10:00- 17:00 Uhr

Samstags: Kundalini Meditation um 17:15 Uhr

Nach Tagesform, Samstags, von 21:00-ca. 23:00

 

Termine:

18.und 19.September

27.und 28.November

5. und 6. Februar

14. und 15. Mai

16. und 17. Juli